Füllungen

Das Beste ist gerade genug für Kinder

Amalgam

Viele Jahre lang wurden Milchzähne entweder gar nicht, (“Die fallen sowieso aus”) oder mit quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen versorgt.

Neben der möglichen Gesundheitsgefährdung gibt es auch ästhetische Gründe, die gegen Amalgam sprechen: Die dunklen Flecken der Füllungen auf den Seitenzähnen sind nicht unbedingt attraktiv.

Die Krankenkassen erstatten nach wie vor nur die Amalgamfüllung, Alternativen zu Amalgam werden nur mit dem Preis für eine Amalgamfüllung bezuschusst.

Wir finden: Schon der Verdacht ist schlimm genug. Quecksilber ist ein Gift, das wir möglichst vermeiden sollten.

Zemente

Als kostenloser Ersatz wird oft ein Glasionomerzement verwendet. Zementfüllungen halten nur sehr beschränkt, sie “bröseln” geradezu weg.

Wir empfehlen sie deshalb ebenso wenig, wie Amalgamfüllungen.

Compomerfüllungen

Werden als Kompromiss zwischen Zementen und Compositefüllungen eingesetzt. Sie geben Fluorid ab und sind für kleinere Füllungen geeignet. Ihr Nachteil ist die sehr starke Verfärbung und eine größere Spaltbildung. Wir setzen sie deshalb möglichst nur ein, wenn der Zahnwechsel absehbar ist.

Compositefüllungen

Deshalb werden jetzt vorzugsweise Composite “Kunststoff” -Füllungen verwendet, die den Körper nicht belasten, gut halten und ästhetisch ein großer Fortschritt sind. Sie bestehen aus Keramikpartikeln (60-75%) in einer organischen Füllmatrix. Mit den modernen Klebern und einer speziellen Fülltechnik halten sie oft ein Milchzahnleben lang.